Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach den variablen Kosten von einem Umsatz übrig bleibt – und wie viel davon zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Er ist eine der wichtigsten Steuerungsgrößen im Mittelstand.
Deckungsbeitrag = Umsatz − variable Kosten
Variable Kosten sind Kosten, die direkt mit dem Umsatz zusammenhängen: Wareneinsatz, Materialverbrauch, direkte Lohnkosten. Fixkosten (Miete, Gehälter, Versicherungen) werden noch nicht abgezogen.
DB I = Umsatz − variable Kosten
Zeigt den Beitrag eines Produkts oder Auftrags nach direkten Kosten.
DB II = DB I − produktfixe Kosten
Zieht zusätzlich Kosten ab, die einem bestimmten Produkt oder Bereich zugeordnet werden können (z.B. Maschinenkosten für eine spezifische Linie).
Im Großhandel und Einzelhandel ist vor allem DB I wichtig. In der Industrie und bei komplexen Dienstleistungen ist DB II aussagekräftiger.
Artikel A wird für 100 € verkauft. Der Einkaufspreis beträgt 65 €. Die direkten Versandkosten betragen 5 €.
DB I = 100 − 65 − 5 = 30 €
DB I-Quote = 30 ÷ 100 = 30 %
Wenn die gesamten Fixkosten 200.000 € betragen und der durchschnittliche DB I 30 % ist, braucht das Unternehmen mindestens 667.000 € Umsatz um die Fixkosten zu decken (Break-even).
In der Praxis
KeyControlling berechnet den Deckungsbeitrag auf Produkt- und Kundenebene – automatisch, monatlich, ohne manuelles Excel.
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