KPI steht für Key Performance Indicator – zu Deutsch: Schlüsselkennzahl. KPIs messen, wie gut ein Unternehmen seine Ziele erreicht. Aber nicht jede Zahl ist ein guter KPI.
Ein KPI ist eine Kennzahl, die den Fortschritt in Richtung eines bestimmten Ziels misst. Das Wort „Key" ist entscheidend: Es geht nicht darum, möglichst viele Zahlen zu haben, sondern die richtigen.
Schlechtes Beispiel: „Wir tracken 47 Kennzahlen." Wenn niemand weiß, welche davon wirklich wichtig sind, hilft das nichts.
Gutes Beispiel: „Unsere drei wichtigsten KPIs sind: Rohertragsmarge, Liquidität 90 Tage und Personalkostenquote."
Ergebniskennzahlen: Rohertragsmarge, EBITDA-Marge, Jahresüberschuss
Liquiditätskennzahlen: Cashflow operativ, Liquiditätsgrad, Debitorenlaufzeit
Kostenkennzahlen: Personalkostenquote, Materialquote, Fixkostenquote
Wachstumskennzahlen: Umsatzwachstum, Neukundenrate, Auftragseingang
Nicht jede KPI passt zu jeder Branche. Im Großhandel ist der Lagerumschlag kritisch. Im Handwerk ist der realisierte Stundensatz entscheidend. In der Beratung ist die Auslastungsquote zentral.
Gutes Controlling wählt KPIs branchenspezifisch aus – und reduziert auf das Wesentliche.
In der Praxis
KeyControlling zeigt dir die KPIs, die für deine Branche wirklich zählen – monatlich, automatisch, mit Soll-Ist-Vergleich und Trendentwicklung.
Kostenlose Analyse →Weitere Begriffe